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Wiesen und Moore rund um den Chiemsee

Wiesen und Moorgebiete rund um die Seen im Chiemgau

Schafwaschen-Feuchtwiese

Die Wiesen- und Moorgebiete um den Chiemsee charakterisieren ganz wesentlich die Landschaft. Seit jeher zählt die Region in Oberbayern zu den Grünlandgebieten, in der das Einkommen in der Landwirtschaft hauptsächlich über die Milchviehhaltung erzeugt wurde

 

Für die Tierwelt sind aber fast ausschließlich die extensiv genutzten Wiesen und die ursprünglicheren Moorgebiete von Bedeutung. Feuchtwiesen verschiedenster Ausprägung, Hoch-, Nieder- und Zwischenmoore sowie kleine und größere Sumpf- gebiete bieten Amphibien und Reptilien, Schmetterlingen und Spinnen, Säugetieren und Vögeln gute Lebensmöglichkeiten.

 

Nur landwirtschaftlich intensiv genutzte Wiesen sind drittklassige Lebensräume. Durch häufige Mahd und starke Düngung kann sich bei ihnen nicht der für einen artenreichen Tierbestand notwendige Pflanzenbestand aus Gräsern und Kräutern entwickeln.

Heute beschränken sich artenreiche Tierbestände im Wesentlichen auf die Moore und extensiven Wiesen. Durch ihre reichliche Ausstattung mit Nahrung, Schutz vor Störungen und ausreichend großen Gebieten zum Aufziehen ihrer Jungen werden sie den Ansprüchen an den Lebensraum für viele Arten gerecht.

 

Die Ursachen sind meist sehr komplex, gehen oft weit in die Geschichte zurück oder haben etwas mit der heutigen Intensität der Landbewirtschaftung und -nutzung zu tun.

 

Daher gibt es auch am Chiemsee und seiner Umgebung eine Reihe von Arten, die existenziell bedroht sind und inzwischen auf den Roten Listen vom Aussterben bedrohter Tiere geführt werden.

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