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Die Krautinsel im Chiemsee

Die Krautinsel ist die kleinste Insel im Chiemsee

Die 366 m lange und 171 m breite Insel ist unbewohnt und liegt genau zwischen Herren und Fraueninsel. Die kleine Insel ist mit 3,5 ha Größe sehr überschaubar. Sie ist mit gut einem Dutzend Hütten bestanden und wird gegenwärtig im Sommer als Weide für eine kleine Schafherde genutzt.

 

Ihre mit 521 m über dem Meeresspiegel höchste Erhebung kann auch bei hohem Wasserstand des Chiemsees nicht überflutet werden. Die südwestlich der Krautinsel gelegenen kleinen namenlosen Inseln, die durch eine Kiesbank miteinander verbunden sind, sind als Ausläufer zu betrachten und werden dagegen regelmäßig überschwemmt.

 

Die Krautinsel gehört politisch zur Gemeinde Chiemsee, die kleinen Ausläufer dagegen wie der See zum gemeindefreien Gebiet Chiemsee im Landkreis Traunstein.

Krautinsel Luftaufnahme
Die Krautinsel

Nach Überlieferungen wurde auf der Krautinsel im Mittelalter von den Nonnen des Benediktinerklosters Frauenwörth Gemüse und Kräuter angebaut. Diese historische Nutzung gab der Insel auch ihren Namen.

 

Die kleine, sehr reizvoll gelegene Insel wird heute auch gerne als Rastplatz für Segler und andere Bootsfahrer genutzt. Mit den Linienschiffen der Chiemseeschifffahrt kann man die Insel nicht erreichen.

 

Von vielen Vogelarten wird die Krautinsel als Ruheplatz genutzt. So entgehen dem aufmerksamen Naturbeobachter nicht die allabendlichen Treffen von Schwärmen von Rabenkrähen, die sich hier vergesellschaftet mit den unverkennbar rufenden Dohlen ihre Schlafbäume suchen.

 

Tagsüber werden die Weideflächen auch gerne von größeren Trupps von Graugänsen aufgesucht.

Im Sommer können Naturkenner auch immer wieder ein besonderes Schauspiel beobachten. So werden die äußeren Zweige alter Uferbäume gerne als Ansichtswarte von Baumfalken genutzt.

 

Von hoher Warte machen sie von hier Jagd auf Großlibellen, die sie dann nach erfolgreichem Beuteflug im Flug verzehren. Im Winter dienen die alten Bäume der Krautinsel auch den inzwischen am Chiemsee wieder häufig vorkommenden Kormoranen als Schlafplatz.

 

Dieses Schauspiel lässt sich von der Fraueninsel gut beobachten.

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