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Kirchen & Klöster rund um den Chiemsee

Kirchen und Klöster im Chiemgau

Bei „Kirchen und Klöster“ denken viele Menschen, die in der Region wohnen oder die sie schon einmal besucht haben, an den Kampanile von der Fraueninsel, eines der Wahrzeichen der Region.

Das auf der Insel befindliche älteste Nonnenkloster Deutschlands, das 782 vom Bayernherzog Tassilo III gegründet worden ist, lohnt ja allein schon den Besuch.

Die erste namentlich bekannte Äbtissin ist die selige Irmingard. Ihre Gebeine werden im Münster der Fraueninsel verehrt.

Auch heute lebt im Kloster noch eine Gemeinschaft der Benediktinerinnen. Die Nonnen des Klosters Frauenwörth betreiben heute ein Tagungshaus, das ganzjährig Seminare und Kurse anbietet.

Als Wahrzeichen der Insel gelten der freistehende Kampanile und die karolingische Torhalle, der älteste Hochbau Süddeutschlands.

Für Musikliebhaber gehören Konzerte im Münster des Klosters sicher zum Unvergesslichen eines Inselbesuchs.

Nonnenkloster Fraueninsel
Augustiner Chorherrenstft

Aber auch auf der Herreninsel wurde Kirchengeschichte geschrieben. So dürfen sich Kulturinteressierte auf keinen Fall einen Besuch des Augustiner Chorherrenstiftes, das 1803 säkularisiert worden ist, entgehen lassen.

Ganz abgesehen davon, dass hier im Jahr 1948 der Verfassungskonvent der jungen Bundesrepublik Deutschland tagte. Die heutigen Klostergebäude wurden im Barock errichtet.

Vier Flügel umschließen den rechteckigen Hof, der als Rosengarten angelegt ist.  Der Konventstock (Ostflügel) mit Sälen und Wohnzellen entstand 1645-49, der Bräuhausstock (Westflügel) 1661-65. Im repräsentativen Fürstenstock (Südflügel), 1700-16, befanden sich die Klosterküche, Barocksäle sowie Wohnräume für fürstliche Gäste. Mit dem Prälaturstock (Nordflügel), 1727-30, wurde der Klosterhof geschlossen. Seit 1998 befindet sich im Konventstock und im Fürstenstock ein modern gestaltetes Museum. Hier werden die Kloster- und Stiftsgeschichte, sowie die Tagung zur Vorbereitung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (1948) dokumentiert.

Kloster Baumburg

Höhepunkte sind der barocke Bibliothekssaal (Johann Baptist Zimmermann, 1737-39), die Barocksäle Kaiser- und Gartensaal, die Hofküche sowie die Wohnräume König Ludwigs II. von Bayern (um 1875).

 

Weitere ehemalige Klosteranlagen können Sie in der Region um den Chiemsee besuchen: so zum Beispiel das Benediktinerkloster Seeon oder das Kloster Baumburg (Gemeinde Altenmarkt).

Neben den Klöstern findet der Gläubige und Gast zahlreiche Kirchen, die einen Besuch lohnen. Darunter Gotteshäuser, die aus dem frühen Mittelalter stammen und andere, die nach Zerstörung im Krieg im Verlauf der letzten 60 Jahre wiederaufgebaut oder neu gebaut worden sind.