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Die Herreninsel ( Herrenchiemsee)

Herrenchiemsee oder Herreninsel, die größte Insel im Chiemsee

Neues Schloss Herrenchiemsee

Mit dem prächtigen Königsschloss ist die Herreninsel wohl eine der Hauptattraktionen der gesamten Region. Auch wenn das neue Schloss, das in den Jahren 1878-85 von König Ludwig II. von Bayern erbaut worden ist, über die größte Anziehungskraft verfügt, ist die Herreninsel auch von ihrer Naturausstattung von höchstem Reiz.

 

Die Herreninsel, die sich im Besitz des Freistaates Bayern befindet, ist auf dem größten Teil ihrer Fläche mit Wald bedeckt – darunter naturnahe Uferwälder in allen Baum- und Straucharten, die für die Region typisch sind.

 

Von höchster ökologischer Bedeutung sind auch ihre Uferzonen, die vielen Tierarten als Lebensräume dienen.

 

Zusätzlich zu einem Schlossbesuch wird Ihnen ein Spaziergang auf einem der gepflegten Wege auf der 230 ha großen Insel im Chiemsee sicher gefallen.

Ein guter Indikator für den ökologischen Zustand der Herreninsel sind die hier lebenden Fledermausarten, die allein mit 15 Arten hier vorkommen.

 

Im Vergleich werden für ganz Bayern 21 Fledermausarten regelmäßig nachgewiesen. Größere Bereiche ihrer schilfbestandenen Ufer sind daher zu Recht seit 2005 als Ruhezonen für „Vögel und Fische sowie zum Schutz des Schilfbestandes“ ausgewiesen.

 

Das alte Schloss, auch als Kloster Herrenchiemsee bezeichnet, erreichen sie nach dem Anlanden des Schiffes bereits in wenigen Gehminuten.

 

Es ist ein ehemaliges Stift der Augustiner-Chorherren, das als Klostergebäude nach der Säkularisation in das Alte Schloss Herrenchiemsee umgestaltet wurde.

Das alte Schloss
Kutsche Herreninsel
Treibjagd

Bei einem Besuch, der wirklich lohnend ist, erfahren sie die Details über die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden Bauensembles seit der Gründung um das Jahr 765.

 

Als Benediktinerkloster hatte es Bestand bis 1130, danach wurde es Stift der Augustiner-Chorherren, dem damaligen Domkapitel des Bistums Chiemsee. Seine größte Blütezeit erlebte das Stift im 15. Jahrhundert.

 

Schließlich kam es 1803 im Zuge der Säkularisierung zur Auflösung des Klosters. 1808 wurde das Bistum Chiemsee aufgehoben und in der Folge die Klostergebäude in das (Alte) Schloss Herrenchiemsee umgestaltet.

 

Der wechselnde Besitz hätte um das Jahr 1870 beinahe dazu geführt, dass es durch einen kurzzeitigen Besitzer, welcher eine württembergische Holzverwertungsgesellschaft war, zu einer kompletten Abholzung der Waldbestände gekommen wäre.

 

König Ludwig II. von Bayern verhinderte dies und kaufte 1873 die ganze Insel für 350.000 Gulden, um ab 1878 hier sein „Neues Schloss Herrenchiemsee“ zu errichten.

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