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Fische im Chiemsee und den umliegenden Seen

Fische und Krebse im Chiemsee und seinen Nachbargewässern

Die im Chiemsee, in den Seen der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte, in den Seeoner Seen, der Alz und den anderen Fliessgewässern im Chiemgau vorkommenden Arten können sich sehen lassen.

Auch wenn von den bisher nachgewiesen 33 Arten gegenwärtig nicht mehr alle nachgewiesen werden können, stehen die Zeichen für die Regeneration der Arten auf grün.

Auch wenn fast die Hälfte der Arten in den verschiedenen Kategorien der Roten Liste vom Aussterben bedrohter Tiere aufgeführt sind, bleibt zu hoffen, dass die derzeit beobachtete Wasserverbesserung anhält und sich die gefährdeten Bestände erholen können.

Bei den Fischen im Chiemsee handelt es sich nicht mehr um eine natürliche Fischfauna, sondern um eine von den Berufsfischern durch standortfremde Arten wie Zander,  Seesaibling und Aal alljährlich beeinflusste.

Seeforelle
Schuppenkarpfen

Verschiebungen des natürlichen Artenspek- trums sind dadurch entstanden. Gerade dem Aal wird von Experten nachgesagt, dass er als Laichräuber bei bodennah lebenden Fischarten zur nicht unerheblichen Konkurrenz boden- ständiger Arten geworden ist.

Genaue Untersuchungen hierzu stehen jedoch aus. Ein besonders imposanter Fisch des Chiemsees ist die Seeforelle, auch Chiemsee- lachs genannt.

Sie ist seit jeher heimisch im Chiemsee wie auch in den anderen tiefen, nährstoffarmen Seen des Alpen- und Voralpengebietes.

Rotfeder

Sie ging im Chiemsee stark zurück, was teilweise auf die Wasserverschmutzung und die Zerstörung der Laichplätze im Unterlauf der Tiroler Achen zurückgeführt wird.

Heute werden gelegentlich 2-3 Kilo schwere Exemplare gefangen. Trotz größter Bemühungen, diesen etwa 20 Jahre alt werdenden Fisch wieder im Chiemsee heimisch zu machen, sind die Erfolge sehr bescheiden.

Ob sich der Edelkrebs, der Ende des 19. Jahrhunderts zum Hauptfang der Berufsfischer zählte, wieder heimisch werden kann, steht in den Sternen.

Edelkrebs, nur noch sehr selten

Er ist heute aus dem Chiemsee ganz verschwunden. Hauptgrund für das Verschwinden war die Krebspest, die den Bestand nahezu ganz vernichtete.

Nur in der Alz und in einigen, wenigen, isolierten Gewässern, wo er durch Aussetzung hineinkam, kann er gegenwärtig noch nachgewiesen werden.

Einer Wiederbesiedlung des Chiemsees steht das Vorhandensein des standortfremden Aals entgegen. Im Chiemsee kommen, wie gelegentliche Fänge belegen, aktuell nur der Signalkrebs und der Galizische Sumpfkrebs, zwei ausgesetzte, fremdländische Arten, vor.

Krebs

Galerie Fische und Krebse

Schauen sie sich die Fotos der Fische und Krebse, die im Chiemsee und im Chiemgau vorkommen, an. Die Galerie wird regelmäßig erweitert.

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