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Bäume und Sträucher rund um den Chiemsee

Bäume und Sträucher im Chiemgau

Direkt um den Chiemsee liegt der Anteil des Waldes unter dem Bayerischen Durchschnitt von etwa einem Drittel der Landesfläche. Am Chiemsee wachsen – mit Ausnahme der staatlichen Auwälder an der Tiroler Achen - hauptsächlich Wälder privater Waldbesitzer.

Laubwald
1000 Jahre alte Linde

Zu den für den Chiemgau typischen Grünland- betrieben der Region gehört in der Regel ein kleiner Waldbestand – meistens nur wenige Hektar groß.

Forstwirtschaftlich werden die Landwirte durch Forstbeamte der Bayerischen Forstverwaltung betreut und unterstützt. Aufforstungen mit standortgerechten Baumarten werden zudem durch staatliche Programme gefördert.

In den Generationen der Vergangenheit wurden

 viele Wälder nicht immer nach den Gesichtspunkten standortgerechten Waldbaus behandelt, sondern sehr oft nur nach vordergründig, wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Fichtenreinbestände prägen daher im Chiemgau auch heute noch viele Wälder. Zwischenzeitlich hat sich aber viel getan. Ein Umdenken bei den Waldbesitzern hat sich bereits seit Jahren breit gemacht und die Neubegründungen und Aufforstungen werden zunehmend mit standortgerechten Baumarten, wie Tanne, Buche, Bergahorn, Esche und seltener Eiche durchgeführt.

Auch die in der Vergangenheit heiß diskutierte Frage, ob die Verjüngung des Waldes durch zu hohe Wildbestände zu sehr in Frage gestellt ist, konnte durch eine Versachlichung der Diskussion und den entsprechenden Schlüssen aus so genannten „Verbissgutachten“ in eine positive Richtung gelenkt werden. Heute haben sich klare Regeln wie „Wald vor Wild“ fest etabliert. „Das Wild hat nur eine Chance, wenn es einen gesunden Wald vorfindet!“ – so sind sich die Forstfachleute und der Walbauernverein übereinstimmend einig.

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