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Amphibien rund um den Chiemsee

Amphibien am Chiemsee im Chiemgau

Feuersalamander

Die besten Amphibienvorkommen des Gebietes konzentrieren sich auf die natur- nahen Teile der Schutzgebiete. Hier kommen die einheimischen Froschlurche wie Gelbbauchunke, Laubfrosch, Erdkröte, Teichfrosch und Grasfrosch zum Teil in guten Beständen vor.

Von den vorkommenden Molchen hat nur der Bergmolch größere Vorkommen. Zu den sehr seltenen Schwanzlurchen gehört der im Gebiet vorkommende Feuersalamander und der Kammmolch. In den überwiegenden Teilen der freien Landschaft haben es die Ampibien aber schwer.

Durch die traditionelle bäuerliche Nutzung der letzten Jahrhunderte entstand bis in die fünfziger Jahre eine hohe Arten- und Strukturvielfalt im Gebiet. Dies änderte sich jedoch bereits ab Ende der fünfziger Jahre durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft. Eine starke Intensivierung der Nutzung, die auch zur Beseitigung vieler Klein- und Kleinstgewässer führte, war die Folge.

Aus zweischürigen Wiesen (Mahd zweimal im Jahr) wurden drei und mehrschürige Wiesen, die zum Teil immer stärker gedüngt wurden. Anfang der siebziger Jahre kam es immer mehr zu Daueräckern und zu einer Umwandlung von Streu- und Extensivwiesen.

Heute sind die meisten Streuwiesen außerhalb der Schutzgebiete bis auf Restflächen verschwunden.

Die Nutzungsintensivierung durch die Landwirtschaft, die in den vergangenen Jahrzehnten auf großen Flächen stattfand, hält bis heute an. So ergeben sich immer noch gravierende Landschaftsveränderungen im gesamten Bereich der landwirt- schaftlich intensiv genutzten Flächen.

Bergmolch

Der Verlust feuchter Senken, maschinelle Grabenräumungen führten zu einer gravierenden Lebensraumverschlechterung mit den bekannten Folgen für die Tierwelt. Lebensraumverbesserungen finden derzeit teilweise zum Beispiel in den Schutzgebieten an der Tiroler Achen, den Südlichen Chiemseemooren, der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und den Seeoner Seen statt.

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